2010       

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Mit Sicherheit unterwegs

Wer auf Reisen geht, möchte dabei vor allem eines:

Sich sicher fühlen, wie in Abrahams Schoß.


Für das Reiseteam Erzgebirge ist dies nicht nur ein Ansporn, sondern vor allem zugleich Verpflichtung. Bereits im Februar des vergangenen Jahres wurden die Busfahrer des Reiseteams mit neuen Vorschriften zu Lenk- und Ruhezeiten vertraut gemacht, die damals im April in Kraft traten.

Jetzt ging es in Sachen Fahrsicherheit in eine neue Runde, und hier setzt das Reiseteam regelrecht Maßstäbe.
 

Hintergrund sind eine EG-Verordnung und das sog Berufskraftfahrerqualifikationsgesetz, nach denen regelmäßige Schulungen in Verbindung mit einem Sicherheitstraining ab dem 10. September 2008 in einem Umfang von 35 Stunden in einem Zeitraum von jeweils fünf Jahren gesetzlich vorgeschrieben sind. Das bedeutet im Klartext, dass diese Schulungen spätestens zum 10. September 2013 nachgewiesen sein müssen, doch beim Reiseteam wollte man so lange wirklich nicht warten. Bereits pünktlich zum Saisonstart sollten die Busfahrer ihre Schulung absolviert haben, um schon für 2008 nicht nur die höchstmögliche Sicherheit für die Fahrgäste des Reiseteams zu gewährleisten, sondern gleichzeitig als einer der Ersten mit der Umsetzung der gesetzlich geforderten Fahrerschulung in der Praxis zu beginnen.


Die Organisation der Schulung leitete Udo Burkert von der Fa. Burkert-Reisen in Sehma. Durchgeführt wurde sie in Zusammen-arbeit mit der Cranzahler Fahrschule Holger Bach, die sich u.a. auf derartige Schulungen spezialisiert hat. Außerdem waren das Verkehrssicherheitszentrum Sachsenring, die Johanniter und die Berufsgenossenschaft für Fahrzeughaltungen an dieser Veranstaltung beteiligt.


Am 23. Februar wurde hierbei im Betriebshof von Döhler-Reisen in Chemnitz-Altenhain Theorie gebüffelt, wobei es um die Themen DRK- Schulung, Brandbekämpfung, Verhalten in Notsituationen (z.B. bei Unfällen) und Sicherheitseinrichtungen, Technik im Omnibus und nicht zuletzt um gesunde Ernährung und richtige Verhaltensweisen am Arbeitsplatz des Busfahrers ging.

An drei Tagen im März folgte der praktische Teil, und zwar mit einem Fahrsicherheitstraining auf dem Sachsenring.