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Andorra |
| Amtssprache:
katalanisch |
Hauptstadt:
Andorra la Vella |
| Staatsform:
konstitutionelle Monarchie |
Fläche:
464km² |
| Währung:
EURO |
Telefon-
Vorwahl +376 |
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Das Wintersport
und Steuerparadies ist ein unabhängiger
Zwergstaat in Europa. Es befindet sich in
den östlichen Pyrenäen zwischen Spanien und
Frankreich.
Gegründet wurde
es am 8. September 1278. Es ist heute der
größte unter den fünf europäischen
Zwergstaaten. (Vatikanstadt, Lichtenstein,
San Marino, Monaco und Andorra). Es ist das
einzige Land der Welt, in welchem zwei
ausländische Amtsträger als Staatsoberhaupt
fungieren. (Der Bischof von Urgell und der
französiche Präsident)
Aufgrund seiner
Lage herrscht in Andorra ein relativ kühles
Gebirgsklima vor. Im Januar liegen die
Temperaturen im Mittel bei -7 °C, im Sommer
klettert das Thermometer auf 26 °C.
Die frühesten Funde
menschlichen Lebens in
Andorra gehen bis auf die
erste Eiszeit zurück. Die
Bewohner der Täler wurden
zum ersten Mal in einem Text
des griechischen Historikers
Polybius (2. Jahrhundert v.
Chr.) erwähnt. Polybius
beschreibt, wie Hannibal die
Pyrenäen überquert und
erwähnt in diesem
Zusammenhang die Stämme
derAndosiner.
Es gilt als gesichert, dass
sich in den andorranischen
Tälern im Zuge der großen
Völkerwanderung Reste
verdrängter Basken mit
westgotischen Eroberern
sowie der keltoiberischen
Urbevölkerung vermischten.
Die Täler Andorras
unterlagen nacheinander und
indirekt dem Einfluss des
Römischen Reiches, der
westgotischen Monarchie, der
Mauren und der Franken.
Unter der fränkischen
Herrschaft wurde die
hispanische Grenze
festgelegt, die «Ularea»,
die das andorranische Gebiet
begrenzte.
Seit der Zeit Karls des
Großen ist Andorra
unabhängig. Es gibt die
Legende, dass Karl der Große
Andorra als Dank für die
Hilfe seiner Einwohner bei
seinem Kampf gegen die
Sarazenen im Jahr 805
gegründet hat. Erste
Hinweise auf Andorra finden
sich im Zusammenhang mit der
Verteidigung Frankreichs
unter Karl dem Großen gegen
die maurische Invasion.
In der langen Phase
maurischer Bedrohung
orientierte sich Andorra
stärker nach Norden, was die
engen wirtschaftlichen und
kulturellen Beziehungen zum
Frankenreich begründete.
Nach der Vertreibung der
Mauren wurden seit dem 12.
Jahrhundert von Frankreich
und Spanien
Annexionsversuche
unternommen. 1278, mit dem
Friedensvertrag von Lleida,
wurde der Status eines
Fürstentums ohne Fürsten
unter der geteilten
Oberhoheit des Bischofs von
Urgell (Spanien) und der
Grafen von Foix (heute in
Rechtsnachfolge der
Präsident von Frankreich)
geschaffen.
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Andorra
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Irland |
| Amtssprache:
irisch / englisch |
Hauptstadt:
Dublin |
| Staatsform:
Republik |
Fläche: 70
280 km² |
| Währung:
EURO |
Telefon-
Vorwahl +353 |
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Inselstaat
auf der
gleichnamigen
Insel.
Er
grenzt an
das
Vereinigte
Königreich
von
Großbritannien
und
Nordirland
und ist
Mitglied der
Europäischen
Union. Der
Großteil der
Bevölkerung
bekennt sich
zum
römisch-katholischen
Glauben.
Die Geschichte Irlands beginnt mit der Besiedlung in der Steinzeit. Keltischsprachige Familien brachten etwa um 300 v. Chr., dem Übergang von der Bronzezeit zur Eisenzeit, nach und nach die keltische Sprache. Schon im Römischen Reich war die Insel Irland unter dem Namen Hibernia bekannt. Im Laufe der Geschichte gab es eine Reihe von Königreichen und Fürstentümern in Irland.
Der Christianisierung Anfang des 5. Jahrhunderts durch britische Sklaven, unter ihnen auch der heutige Nationalheilige Patrick von Irland, folgte die erste irische Blütezeit, die jäh durch die Beutezüge der Wikinger unterbrochen wurde. Es folgte im Jahre 1169 die Eroberung durch die Normannen, die eine fortgesetzte Dominanz Englands über Irland einläutete. Englische Eroberer konfiszierten den Landbesitz der Iren und vertrieben sie in den unfruchtbaren Westen der Insel.
Die Politik der großen englischen Grundbesitzer in Irland verursachte die Hungersnot von 1845 – 1849. 1,5 Millionen Iren verhungerten und viele wanderten nach Amerika aus. Britische Behörden verschleppten bewusst Maßnahmen zur Eindämmung der Hungersnot.
Ein erster Schritt in Richtung politische Unabhängigkeit war der Dominion-Status am 6. Dezember 1921, der eine größere innenpolitische Eigenständigkeit garantierte und erst nach blutigen Ausschreitungen gewährt wurde. Sechs Grafschaften in der Provinz Ulster blieben allerdings nach dem Abkommen Bestandteil Großbritanniens. Der Nordirlandkonflikt hat darin seinen Ursprung und überschattet die irisch-britische und innerirische Politik bis heute. Auch als Irland am 18. April 1949 nach über drei Jahrhunderten britischer Herrschaft aus dem Commonwealth ausschied, verblieben die sechs nordirischen Grafschaften im Vereinigten Königreich. Jedoch zeichnet sich seit dem Karfreitagsabkommen und dem Verzicht auf Nordirland durch die Republik Irland eine deutliche Entspannung ab.
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Wales |
| Amtssprache:
walisisch / englisch |
Hauptstadt:
Cardiff |
| Staatsform:
Monarchie |
Fläche: 29
761 km² |
| Währung:
EURO |
Telefon-
Vorwahl +44 |
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Wales hat eine ausgeprägte Vorgeschichte.
Die Römer errichteten im südlichen Teil des Landes eine Reihe von Kastellen, das westlichste lag bei Carmarthen. Bei Caerleon wurde ein Legionslager errichtet, das dazu gehörende Amphitheater zählt zu den am besten erhaltenen in ganz Großbritannien. Die Römer waren auch im Nordteil aktiv.
Wales wurde aufgrund des heftigen Widerstands der Bevölkerung und wegen des hügeligen Terrains nie durch die Angelsachsen erobert. So blieb Wales eine keltische Region. Der Landesname stammt vom germanischen Wort welsch, was so viel wie Fremder bedeutet. Es bezeichnet ein Volk, das eine nicht-germanische, also fremdartige Sprache spricht.
Wales wurde schon vor England und Schottland christianisiert. Der Nationalheilige Sankt David unternahm im 6. Jahrhundert eine Pilgerreise nach Rom und diente nach seiner Rückkehr als Bischof. Zu einer Zeit also, als die Christianisierung in England gerade erst begonnen hatte. Die druidischen Bräuche, die sich bis heute erhalten haben sollen, waren meist eine Erfindung von "Historikern" des 19. Jahrhunderts.
Der Act of Union (Vereinigungsvertrag) aus dem Jahre 1536 unterteilte Wales in dreizehn Grafschaften. Das englische Recht galt nun auch in Wales. Dies bedeutete, dass das Englische als Amtssprache eingeführt wurde. Dies hielt die meisten Einheimischen von öffentlichen Ämtern fern.
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Schweiz |
| Amtssprache:
deutsch/französich/italienisch |
Hauptstadt:
Bern |
| Staatsform:
Republik |
Fläche:
41285 km² |
| Währung:
Franken / Rappen |
Telefon-
Vorwahl +41 |
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Die Schweizerische Eidgenossenschaft, kurz Schweiz, ist ein Binnenstaat in Mitteleuropa. Der Name Schweiz ist die ins Hochdeutsche übertragene Form des Kantonsnamens Schwyz, der auf die gesamte Eidgenossenschaft verallgemeinert wurde.Die Schweiz liegt zwischen Bodensee und Genfersee, Alpenrhein und Jura, Hochrhein und Alpensüdrand. Sie grenzt nördlich an Deutschland (345.7 km Grenzlänge), östlich an Liechtenstein (41.1 km) und Österreich (165.1 km), südlich an Italien (734.2 km). Der westliche Nachbar ist Frankreich mit 571.8 km gemeinsamer Grenzlänge. Somit hat die Schweiz eine Grenzlänge von 1857.9 km.
Die Schweizer verstehen sich als «Willensnation» – sie bilden weder ethnisch noch sprachlich noch religiös eine Einheit. Ihr Zusammengehörigkeitsgefühl speist sich aus der gemeinsamen Geschichte, den gemeinsamen Mythen, gemeinsamen politischen Grundhaltungen (Föderalismus, starke Volksrechte, Neutralität), der Geographie, der Kleinheit und zum Teil aus dem Gefühl, in Europa einen Sonderfall zu bilden.Der Legende nach wurde die Eidgenossenschaft am 1. August 1291 auf der Rütli-Wiese gegründet. Der 1. August ist deshalb der Nationalfeiertag.
Die Schweiz in ihrer heutigen Form als föderalistischer Bundesstaat wurde mit der Bundesverfassung 1848 geschaffen. Sie gliedert sich seit 1978 in 26 Kantone.
Die Schweiz ist mit einem Bruttoinlandsprodukt von durchschnittlich 58'000 Schweizer Franken (38'000 Euro) pro Einwohner und Jahr eines der wirtschaftlich stärksten Länder der Welt. Drei Viertel der Erwerbstätigen sind im Dienstleistungssektor tätig.
Die Schweiz versteht sich als aussenpolitisch neutral. Sie ist Mitglied der UNO (seit 2002), der EFTA, des Europarats, der WTO (seit 1959), nicht aber der Europäischen Union.
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Frankreich |
| Amtssprache:
französich |
Hauptstadt:
Paris |
| Staatsform:
Republik |
Fläche: 543
965 km² |
| Währung:
Euro |
Telefon-
Vorwahl +33 |
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Frankreich (amtlich République française,
Französische Republik, Kurzform franz.:
La France) ist ein demokratischer,
zentralistischer Einheitsstaat im
Westen Europas. In Europa grenzt es
an Belgien,
Luxemburg,
Deutschland, die
Schweiz,
Italien,
Monaco,
Spanien,
Andorra, an den
Atlantik mit dem
Ärmelkanal und an das
Mittelmeer.
Neben dem Territorium in Europa gehören zu
Frankreich Überseegebiete in der Karibik
(u.a. Saint-Martin, das eine
Landgrenze mit dem niederländischen Sint
Maarten aufweist), Südamerika
(Französisch-Guayana, das Landgrenzen
zu Brasilien und
Surinam hat) vor der Küste
Nordamerikas, im
Indischen Ozean und in
Ozeanien. Frankreich ist ein Mitglied
der EU.
Frankreich umfaßt
allein in Europa eine Fläche von 543.965 km². Frankreichs
Landschaftsbild wird überwiegend von Ebenen oder sanften Hügeln
im Norden und Westen geprägt. Aber auch größere Gebirge findet
man in Frankreich. Dies sind vor allem die Pyrenäen im
Südwesten, das Zentralmassiv und die Alpen im Südosten. Der
höchste Berg Frankreichs und zugleich höchster Berg der Alpen
ist der Mont Blanc (4.808 Meter). Aufgrund seiner Form wird
Frankreich auch als l'Hexagone (Sechseck) bezeichnet.
Die mit Abstand
wichtigste und größte Stadt in Frankreich ist die Hauptstadt
Paris mit rund 12 Millionen Einwohnern. Die Großräume um
Marseille,
Lille
und
Lyon haben ebenfalls mehr als eine Million Einwohner.
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Italien |
| Amtssprache:
italienisch |
Hauptstadt:
Rom |
| Staatsform:
Republik |
Fläche: 301
336 km² |
| Währung:
Euro |
Telefon-
Vorwahl +39 |
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Italien ist ein Staat in Europa am Mittelmeer. Angrenzende Staaten sind Frankreich (488 km), die Schweiz (734,2 km), Österreich (430 km), Slowenien (232 km), sowie Kroatien (über eine Seegrenze), die Enklaven San Marino (39 km) und die Vatikanstadt (in Rom, 3 km). Zu Italien gehören die Mittelmeer-Inseln Sizilien, Sardinien und Elba.
Italien ist unter anderem bekannt für seine Küche, Mode- und Designerartikel, Bekleidungsindustrie, Architektur, Autos, Fußball, Forschung, Kunst, Filme, Musik und Touristenziele. Italien war in der Antike Ausgangsland des Römischen Reiches mit Rom als Hauptstadt des Imperiums. Italien gilt als das Ursprungsland der Renaissance. Seit dem Risorgimento besteht der moderne italienische Staat.
Italien liegt auf der Apennin-Halbinsel, welche an die Form eines Stiefels erinnert. Diese Halbinsel wird von dem Apennin- Gebirgszug in der Längsachse durchzogen. Im Norden gehört ein Teil der Alpen zu Italien. Entlang der Westküste Italiens ziehen sich von Norden in Richtung Süden u. a. die Italienische Riviera in Ligurien, die Etruskische Riviera in der Toskana sowie der Golf von Neapel in Kampanien. Die Ostküste wird von Triest im Norden bis zum Gargano im Norden Apuliens (nach anderen Darstellungen: bis zur Straße von Otranto) als die Italienische Adriaküste bezeichnet.
Die längsten Flüsse sind Po, Etsch, Arno und Tiber. Zu den größten italienischen Seen zählen der Gardasee, der Lago Maggiore und der Comer See in Oberitalien sowie der Lago di Bolsena und der Lago Trasimeno in Mittelitalien.
Neben dem Vesuv auf dem italienischen Festland stehen auf italienischen Inseln gleich zwei weitere bekannte Vulkane: der Ätna und der Stromboli (und weitere kleinere um Sizilien herum).
Neben der Hauptstadt Rom sind die bedeutendsten Städte Mailand, Neapel, Genua, Turin, Venedig, Bologna, Florenz, Bari, Catania und Palermo.
Höchster Berg Italiens ist der Mont Blanc de Courmayeur mit 4.748 m.
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Österreich |
| Amtssprache:
deutsch |
Hauptstadt:
Wien |
| Staatsform:
Republik |
Fläche: 83
871 km² |
| Währung:
Euro |
Telefon-
Vorwahl +43 |
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Österreich (lat. Austria) ist eine demokratische Republik in Mitteleuropa mit föderaler Verfassung. Der Bundesstaat Österreich wird aus 9 selbständigen Bundesländern gebildet. Das Land ist seit 1955 Mitglied der UNO und seit 1995 Mitglied der Europäischen Union. Es grenzt im Norden an Deutschland und Tschechien, im Osten an die Slowakei und Ungarn, im Süden an Slowenien und Italien und im Westen an die Schweiz und Liechtenstein.
Etwa 60 Prozent des Landes sind gebirgig und haben Anteil an den Ostalpen (vor allem Tiroler Zentralalpen, Hohe Tauern und Niedere Tauern, Nördliche Kalkalpen, Südliche Kalkalpen und Wienerwald). Nördlich der Donau liegt in Ober- und Niederösterreich die Böhmische Masse, ein altes Rumpfgebirge, dessen Ausläufer bis nach Tschechien und Bayern reichen; jenseits der Ostgrenze schließen die Kleinen Karpaten an.
Die großen Ebenen liegen im Osten entlang der Donau, vor allem das Alpenvorland und das Wiener Becken mit dem Marchfeld, sowie in der südlichen Steiermark, die wegen ihrer Landschaftsähnlichkeit zur Toskana auch oft Steirische Toskana genannt wird.
Das Burgenland, östlich des Alpen-Karpaten-Bogens, läuft in die Pannonische Tiefebene aus und weist sowohl landschaftlich als auch klimatisch starke Ähnlichkeit zum östlichen Nachbarn Ungarn auf, zu dem es bis 1921 gehörte.
Die höchsten Berge in Österreich sind Dreitausender und befinden sich in den Ostalpen. Mit 3.798 m ist der Großglockner in den Hohen Tauern der höchste Berg. Gefolgt wird er von den beiden in den Ötztaler Alpen liegenden Gipfeln der Wildspitze mit 3.774 m und der Weißkugel mit 3.738 m.
Die Berge sind haben vor allem für den Tourismus sehr große Bedeutung. Sie bieten viele Wintersportgebiete, im Sommer laden sie zum Bergwandern und Klettern ein.
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Slowenien |
| Amtssprache:
slowenisch |
Hauptstadt:
Ljubljana |
| Staatsform:
Republik |
Fläche: 20
273 km² |
| Währung:
Euro (ab 1. 1. 2007) |
Telefon-
Vorwahl +386 |
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Trotz seiner geringen Größe verfügt Slowenien über sehr unterschiedliche Landschaftsformen. Im Norden des Landes befinden sich mit den Julischen Alpen, den Karawanken und den Steiner Alpen Hochgebirgszüge. Im Nationalpark Triglav liegt mit dem Triglav (2.864 m) die höchste Erhebung des Landes. In den Julischen Alpen entspringen auch die Soča und die Save, die neben der Drau und der Mur wichtige Flüsse Sloweniens sind. Der Osten ist von einer Tiefebene geprägt, die in die Pannonische Tiefebene übergeht. Hier gibt es auch die typischen Karst-Erscheinungen. Im äußersten Südwesten des Landes liegt die 47 km lange Adria-Küste, die den tiefsten Punkt des Landes markiert. Über die Hälfte der Staatsfläche ist mit Wald bedeckt.
Im Südwesten des Landes herrscht mediterranes Klima mit warmen Sommern und milden, feuchten Wintern. Winter und Frühjahr bringen an der Küste häufig kalte Fallwinde (Bora). Im Landesinneren ist das Klima kontinentaler geprägt.
Nach dem zweiten Weltkrieg wurde am 29. November 1945 die Demokratische Föderative Volksrepublik Jugoslawien gegründet, ab 1963 nannte sie sich Sozialistische Föderative Republik Jugoslawien (SFRJ). Die wachsende Unzufriedenheit mit der Belgrader Führung während der 1980er Jahre mündete in die Unabhängigkeitserklärung Sloweniens am 25. Juni 1991. Der darauffolgende Einmarsch jugoslawischer Truppen konnte im sogenannten 10-Tage-Krieg durch die territoriale Abwehr erfolgreich abgewehrt werden, was die Verabschiedung einer demokratischen Verfassung nach europäischem Vorbild am 23. Dezember 1991 ermöglichte. Schon binnen Monatsfrist wurde der neue Staat von allen Mitgliedern der EU anerkannt. Die ethnisch relativ homogene Bevölkerung und die durch die nur kurzen und wenigen Kriegshandlungen geringen Zerstörungen ermöglichten eine schnelle Stabilisierung und demokratische Entwicklung des Staates. Dies wurde mit dem Beginn der Beitrittsverhandlungen zur EU im November 1998 honoriert und mit dem Beitritt Sloweniens am 1. Mai 2004 zur Europäischen Union besiegelt
Wichtigster Wirtschaftszweig Sloweniens ist der Tourismus, der sich vor allem auf die Alpen, Ljubljana, die Adria und andere Sehenswürdigkeiten wie die Höhlen von Postojna konzentriert.
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Slowakei |
| Amtssprache:
slowakisch |
Hauptstadt:
Bratislava |
| Staatsform:
Republik |
Fläche: 49
035 km² |
| Währung:
Slowakische Kronen |
Telefon-
Vorwahl +421 |
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Die Slowakei besteht im Norden und in der Mitte aus den zu den Karpaten gehörenden Gebirgen Tatry (deutsch Tatra) und Nízke Tatry (deutsch: Niedere Tatra), Malá Fatra und Veľká Fatra, Slovenské rudohorie (deutsch Slowakisches Erzgebirge) und viele andere. Hierbei bietet die Slowakei vor allem in der Tatra ein alpines Bild. Im Süden erstreckt sich das Land bis in die Ungarische Tiefebene.
Die größten Flüsse der Slowakei sind Donau (an ihrem mittleren Abschnitt), Theiß (Tisa), Waag (Váh), March (Morava) und Gran (Hron). Die höchste Erhebung ist der Gerlachovský štít (Gerlsdorfer Spitze) in der Hohen Tatra mit 2.655 Meter.
1918 bildeten die Slowaken zusammen mit den Tschechen die Tschechoslowakei, die auch ein Gebiet entlang der Grenze zu Ungarn umfasste, in dem noch heute eine ungarische Mehrheit lebt (gleichzeitig blieben slowakische Sprachinseln in Ungarn). Die Slowakei wurde erstmals 1939 bis 1945 vorübergehend selbstständig (faktisch ein Satellitenstaat Großdeutschlands). Danach wurde sie wieder Bestandteil (seit 1969 eine Teilrepublik) der Tschechoslowakei.Nach dem Zusammenbruch des kommunistischen Systems hatte die föderative Tschechoslowakei aufgrund von abweichenden Interessen der beiden Teilrepubliken nur noch für kurze Zeit Bestand. In den ersten freien Wahlen setzte sich die Bewegung «Öffentlichkeit gegen Gewalt» (VPN) unter Vladimír Mečiar durch. Mečiar wurde anschließend zum ersten frei gewählten Ministerpräsidenten der Slowakei. Am 23. April 1991 wurde er vom Parlament abgesetzt und durch Ján Čarnogurský (KDH) ersetzt. Mečiar verließ daraufhin die VPN und gründete die «Bewegung für eine demokratische Slowakei» (HZDS), die im Juni 1992 die Parlamentswahlen gewann. In Verhandlungen mit der tschechischen Teilrepublik einigten sich beide Seiten auf eine Teilung der Föderation in zwei unabhängige Staaten zum 1. Januar 1993. Die Teilung erfolgte einvernehmlich und friedlich.
Die Transformation von der Plan- zur Marktwirtschaft kann heute als abgeschlossen angesehen werden. Makroökonomische Stabilität wurde erreicht, strukturelle Reformen sind weit fortgeschritten, der Bankensektor ist fast vollständig in ausländischen Händen und ausländische Investitionen nehmen zu.Das Wirtschaftswachstum ist derzeit das höchste in Mitteleuropa. Die Wirtschaft ist stark exportorientiert. Das nominelle Lohnniveau ist das geringste in Mitteleuropa, hinzu kommt eine hohe Arbeitslosigkeit.
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Kroatien |
| Amtssprache:
kroatisch |
Hauptstadt:
Zagreb |
| Staatsform:
Republik |
Fläche: 56
594 km² |
| Währung:
Kuna |
Telefon-
Vorwahl +385 |
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amtliche Bezeichnung: „Republik Kroatien“ (Republika Hrvatska), ist eine parlamentarisch-demokratische Republik im Südosten Europas. Sie hat gemeinsame Grenzen mit Slowenien und Ungarn im Norden, Serbien und Bosnien und Herzegowina im Osten sowie Montenegro im äußersten Süden. Im Westen und Südwesten bildet das Adriatische Meer die natürliche Staatsgrenze.Hauptstadt und Regierungssitz ist mit etwa einer Million Einwohnern Zagreb, welches zudem ein bedeutender Verkehrsknotenpunkt, das wirtschaftliche sowie akademische Zentrum des Staates ist.
Kroatien ist unter anderem Mitglied der Welthandelsorganisation (WTO) und des Zentraleuropäischen Freihandelsabkommens (CEFTA). Der Staat strebt einen Beitritt zur Europäischen Union (wo es seit 2005 Kandidatenstatus besitzt) und zur NATO an.
Kroatien befindet sich an der Ostküste der Adria, einem Teil der Dinariden und der Pannonischen Tiefebene. Die geographische oder tektonische Einteilung Europas schlägt die Gebiete südlich des Alpenhauptkammes und der Karpaten zu Südeuropa und Südosteuropa.
Nach Kriegsende wurde Kroatien eine von sechs Teilrepubliken (Sozialistische Republik Kroatien) der neu gegründeten Föderativen Volksrepublik Jugoslawien, ab 1963 Sozialistische Föderative Republik Jugoslawien (SFRJ), unter der Regierung Tito.
In der Folge eines abgehaltenen Referendum über die Unabhängigkeit Kroatiens, in dem 93,2 % der Wahlberechtigten für die Souveränität stimmten (bei einer Wahlbeteiligung von 93,5 %), erklärte Kroatien im Juni 1991 unter Franjo Tuđman seine Unabhängigkeit. Die internationale Anerkennung folgte vom 15. Januar 1992 an. Der Wechsel von der Einparteiendiktatur hin zur parlamentarischen Demokratie erfolgte ohne Zwischenfälle.Die de facto von Serbien dominierte Jugoslawische Volksarmee versuchte die Unabhängigkeitsbestrebungen militärisch niederzuwerfen. Der militärische Versuch, kroatische Gebiete sowohl mit großem als auch geringem Anteil an serbischer Bevölkerung von Kroatien abzuspalten und mittelfristig an Serbien anzugliedern, mündete in dem fast vier Jahre andauerndem Kroatien-Krieg (siehe auch Jugoslawienkriege), der erst nach militärischen Erfolgen der Kroaten 1995 (Militäroperation Oluja) mit dem Vertrag von Dayton vom 14. Dezember 1995 endete.
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Quellennachweis: auszugsweise entnommen von www.wikipedia.de |